Claudia Iten

Sopran
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Claudia Iten ist in der Schweiz geboren und aufgewachsen. Sie studierte zunächst bei Dorothea Galli in Zürich Gesang und holte sich bei Anna Reynolds, Margret Honig und Mirella Freni und weitere Impulse.

In den Anfängen Ihrer Laufbahn sang Claudia Iten an der Opéra de Fribourg (CH), an der Kammeroper in Wien und dann für vier Jahre im Festengagement am Theater Kiel als Mezzo-Sopran. Sie sang Partien wie die
Rosina (ll barbiere die Siviglia/Rossini), die Titelpartie in 'Euridice' (Peri), den Ottone (Ottone in Villa/Vivialdi), die Donna Elvira (Don Giovanni/Mozart), den Cherubino (Le nozze di Figaro/Mozart), den Annio (La clemenza di Tito/Mozart) und die Mrs. Grose (The Turn of the Screw/Britten).

In Kiel hat sie den Fachwechsel zum Jugendlich-dramatischen Sopran gemacht und hat hier zum ersten mal die
Chrysothemis (Elektra/R.Strauss), die Elisabeth (Tannhäuser/Wagner) und Leonore (Fidelio/Beethoven) gesungen.
Inzwischen hat sie sich im Sopran-Fach mit Erfolg etabliert und hat - neben ihrer Konzerttätigkeit - an Häusern wie Frankfurt, Deutsche Oper Berlin, Hannover, Weimar, Freiburg, Wuppertal und Kiel gesungen.

Ihre Erfolge feierte sie insbesondere als
Leonore in verschiedenen Produktionen, als Elisabeth (u.a. in Frankfurt), Chrysothemis (u.a. an Deutscher Oper), ebenso wie als Tosca (Puccini) (Weimar, Freiburg) und Turandot (Puccini) (in Weimar).
Letzte Saison gastierte sie in Saarbrücken als
Leonore, als Chrysothemis am Nationaltheater in Weimar und als Abigaille (Nabucco/Verdi) in Düsseldorf am Altstadtherbst, in Münster und im Concertgebouw Amsterdam in einer konzertanten Aufführung.

Diese Saison wird sie in Dortmund die
Senta (Der fliegende Holländer/Wagner) und in Aachen die Isolde (Tristan und Isolde/Wagner) singen.
Zwei DVD's dokumentieren ihr Schaffen: Der unter NCA erschienene „Fidelio“ als Leonore unter der Leitung von Martin Haselböck, und die Uraufführung von Cristóbal Halffters Lazarus als Martha.